So wurde ich Funkamateur

Amateurfunk – was ist das? Der Amateurfunk ist ein international anerkannter und durch Gesetze geregelter Funkdienst, der gleichberechtigt neben anderen Funkdiensten, wie z. B. dem Seefunk oder Flugfunk, kommerziellen Funkdiensten und zahlreichen anderen besteht.

Amateurfunk ist keine Wissenschaft, die besondere Fähigkeiten oder technische Spezialkenntnisse voraussetzt. Aber wer Funkamateur werden möchte, kann nicht einfach ein Funkgerät kaufen und „frisch drauflos funken”. Ebenso wie der Autofahrer erst eine Führerscheinprüfung bestehen muss, bevor er sich allein an das Steuer setzen darf, muss auch der Funkamateur eine Prüfung ablegen, bevor er seinen „Führerschein für freie Fahrt im Äther” erhält und „in die Luft gehen” darf.

Der Amateurfunkdienst ist ein international anerkannter Funkdienst technisch-experimenteller Art, der von technisch interessierten Amateuren ausgeübt wird. Nach der gesetzlichen Regelung können die nationalen Fernmeldebehörden Amateurfunkzeugnisse an Einzelpersonen vergeben, wenn diese bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Damit hat der Funkamateur das Recht, eine eigene, private Funkstation zu betreiben, die es ihm ermöglicht, mit Funkamateuren in der ganzen Welt Verbindungen aufzunehmen. So ist der Amateurfunk weltweit geregelt.

Im Amtsdeutsch heißt es im Gesetz über den Amateurfunk in der Bundesrepublik Deutschland: „Funkamateur sind ordnungsgemäß ermächtigte Personen, die sich mit der Funktechnik aus rein persönlicher Neigung und nicht in aus finanziellem Interesse befassen.