Über mich

Ich heiße Hans-Gerhard Maiwald und habe im April 1948 im damaligen Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen das Licht der Welt erblickt. Meine Jugendzeit verlief nicht immer leicht; aus dem Berufswunsch, Radiotechniker zu werden, wurde aus verschiedenen Umständen heraus leider nichts; auch mein Interesse am Amateurfunk wurde im Familienkreis anfangs mit Skepsis und Kopfschütteln betrachtet. Seit Juni 2010 befinde ich mich im Ruhestand mit jedoch zahlreichen Aktivitäten.

Im Dezember 1968 legte ich bei der Oberpostdirektion (heute heißt das Bundesnetzagentur) die Amateur-funk-Prüfung ab und erhielt das Rufzeichen DK3JB. "QRV" - also sendebereit- wurde ich nach einigen An-sätzen dann im März 1969 - mit einem selbstgebauten Sender und einem Lafayette KW-Empfänger. Als Antenne dienten etwa 20 Meter Wäschedraht, die mit einem Bananenstecker an den Sender angeschlossen wurden. Die Antennenanpassung wurde noch mit einer Glühbirne vorgenommen; ich besaß nicht mal ein Stehwellen-Messgerät! Die Umschaltung von Senden auf Empfang nahm ich per Umstöpseln vor.  Wider Erwartens gelang damit sogar eine Telegraphie-Verbindung nach Edmonton in West-Kanada mit der Station VE6ARG.

Heute bin ich im Äther (im wesentlichsten) mit einem Yaesu-Transceiver, einer Kenwood-Linearendstufe sowie einer 2 Element Boomquad zu hören.

Bei allen meinen Funkkontakten kommt es mir mehr auf Menschlichkeit als auf die technische Leistung selbst an. Ich nehme daher (außer einem gelegentlichen Hereinhören und der Vergabe einer Nummer) nicht an Contesten (Funkwettbewerben) teil und hätte dafür auch nicht dauerhaft Zeit. Dies möchte ich auch damit begründen, dass nahezu an jedem Wochenende Conteste stattfinden und dann trotz vorgegebener, contestfreier Bereiche "normale" Funkkontakte fast unmöglich sind. Ich weiche daher lieber auf die Wochentage aus, weil dann die Bänder etwas "ruhiger " sind.
Es gibt etliche Funkamateure, die aus beruflichen Gründen nur am Wochenende an ihre Funkstation kommen, und gerade für diese ist diese "Contesteritis" fast unerträglich!

Eine meiner besonderen Leidenschaften ist Funkverkehr auf 2 Meter und 70 cm vom Fahrrad aus, was ich bereits einige Mal auf meinen Fahrrad-Ferntouren in den Südschwarzwald und weiter zur HAM RADIO nach Friedrichshafen praktiziert habe.
Für wichtig und interessant halte ich die Newsletter zur Öffentlichkeitsarbeit aus dem Amateurfunkzentrum Baunatal, die ich unter dem Menüpunkt "Informationen" abgelegt habe.

Ich habe um das Jahr 2000 - so zu sagen als Pionier - erstmalig mit dem Aufbau einer Internet-Seite für unseren Ortsverband DOK O16 begonnen, die auch noch heute über den Link www.dl0sn.de zu erreichen ist. Sie wurde inzwischen von einem jüngeren Funkamateur neu gestaltet, der sie auch als Webmaster verwaltet.
Als Erinnerung an meine Arbeit habe ich das alte Design unserer Clubseite, das ich meiner Zeit so gestaltet hatte, für meine eigene Amateurfunk-Seite übernommen. Für meine Darstellungen und die restliche Zeit meines irdischen Lebens soll dies genügen.

Dreis-Tiefenbach, im März 2011